AfD erlebt Mitgliederansturm nach Merkel-Ankündigung

Nachdem die MAZ darüber berichtete, dass aufgrund der US Präsidentschaftswahl Linke, Grüne und SPD einen Mitgliederansturm zu verzeichnen haben, stellt der Kreisverband OPR fest, dass auch die AfD einen Mitgliederansturm verzeichnen kann.

Mehr als zwanzig Prozent der Mitgliedszahlen der bisherigen Grösse unseres Kreisverbandes liegen heuer als Mitgliedsanträgen vor.

Bei uns scheint der Grund indes ein anderer zu sein.

Quasi einhergehend mit der Erklärung von Angela Merkel, sich nochmals zur Bundeskanzlerin wählen zu lassen, erhielten wir schon zehn Anfragen. Weitere folgten in den Tagen darauf und noch immer erhalten wir täglich mehrere Anfragen über die Aufnahmeformalitäten.

Rückfragen bei anderen Kreisverbänden ergaben, dass es dort ähnlich aussieht.

In Gesprächen mit den Interessenten kam quasi immer nur ein Thema zum tragen. Nochmal vier Jahre Merkel darf es nicht geben.

Der Meinung sind wir auch.

Abschliessend bleibt noch eine kurze Stellungnahme zur Rede von Sarah Wagenknecht (Linke) von letztem Freitag zur Lage der Nation. Weder SPD noch CDU/CSU haben geheime Werbeverträge mit der AfD geschlossen. Diese Parteien und deren Mitglieder scheinen tatsächlich an das zu glauben, was sie da sagen.

Kreisvorsitzender der AfD OPR gewinnt Wahl zum Bundestagsdirektkandidaten

Pritzwalk – Mit grosser Mehrheit konnte der Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Kreisverband Ostprignitz-Ruppin, Michael Nehls, die Wahl zum Bundestagsdirektkandidaten zur Bundestagswahl 2017 für den Wahlkreis 56 für sich entscheiden.
Der wahlkreisfremde Kai Gersch konnte sich nicht gegen Nehls und seine überzeugenden Argumente durchsetzen.
Überschattet war die Parteiversammlung am Abend des 17. November 2016 von einer Zeitungsfalschmeldung aus der Prignitz, in der es hiess, Alexander Gauland wolle sich der Wahl in Pritzwalk nicht stellen und mehrere Kandidaten wollten nicht vorzeitig bekannt werden.
Die Kandidatur von Michael Nehls als auch von Kai Gersch war seit mehreren Wochen bekannt, weitere Kandidaten
erschienen nicht zur Versammlung, die dann im weiteren Verlauf AfD-typisch sachlich, schnell und professionell
mit lediglich zwanzig Minuten Verspätung ordentlich beendet wurde.

Linksextremistische Äusserungen im Rathaus Neuruppin

Am Donnerstag, den 10. November 2016, fand im Rathaus Neuruppin ein Bürgerdialog zum Thema „Flucht und Migration“ statt.
Teile des AfD Kreisverbandes Ostprignitz-Ruppin waren selbstverständlich auf diesem Bürgerdialog zugegen.
Wie sich herausstellen sollte, eine weise Entscheidung.

So schwärmte die Europastaatssekretärin Anne Quart (Linke) in höchsten Tönen davon, welch tolle Chancen Völkerwanderungen, wie wir sie zur Zeit erleben, in sich bergen.
Kritik der AfD, dass Völkerwanderungen stets Krieg, Vertreibung und Elend brachten und wir dies hinreichend im Geschichtsunterricht der Schule gelernt haben, ließ die Vielzahl der Zuhörer nicht gelten und versuchten dieses Argument in die rechte Ecke zu stellen.
In diesem Zusammenhang erklärte Martin Osinski, Sprecher des Aktionsbündnis „Neuruppin bleibt bunt“, in einem Zwischenruf „Wir bereiten den Volksaustausch vor!“ und erklärte später im Dialog, es sei „wichtig, Menschen aus Afrika in Deutschland aufzunehmen, um der drohenden Inzucht vorzubeugen.“
Damit sprach und wandte Martin Osinski direkt die sieben Rassen Theorie der Nazis an.
Auf diesem Bürgerdialog wurden eindeutig neue Tiefpunkte der Neuruppiner links-linken Gesellschaft ausgelotet. So wurde zum Beispiel Armin Paul Hampel vorsätzlich von Wolfgang Freese (Grüne, Sonderpädagoge Fontane-Oberschule Neuruppin) falsch zitiert und versucht, die AfD wieder einmal in ein schlechtes Licht zu rücken. Im konkreten Fall ging es um einen angeblichen Entwicklungshilfestop, welchen die AfD fordert.
Hier wurde Freese aber sofort vom Kreisverbandsvorsitzenden Michael Nehls gestoppt und der Lüge bezichtigt, was Wolfgang Freese dann nicht auf sich sitzen lassen wollte und lautstark versuchte, seine Überzeugung vom Parteiprogramm der AfD zum besten zu bringen. Eine Belehrung, was es ganz genau mit der Änderung der Entwicklungshilfe auf sich hat, wies Freese höchst aggressiv ab. Er habe recht, denn er wisse, was er gehört habe, erklärte Freese und jetzt solle er sich schleichen, erklärte Freese dem Presseverantwortlichen des Kreisverbandes, der Freeses Informationsdefizite minimieren wollte.

(Andererseits erklärt die Gelsenkirchener Linke mit einer unglaublichen Beständigkeit, die AfD wolle Zwangsarbeit einführen, weil wir fordern, dass Hartz IV’ler in Massnahme ebenfalls 8,50€ erhalten sollen statt 1€. Sie sind ebenfalls beratungsresistent.)

Schlussendlich bleibt zu sagen, es war gut, daß wir so zahlreich vertreten waren, lautete die Schlagzeile der MAZ doch „Bürgerdialog ging schief – Diskussionsrunde zum Thema Flucht und Migration im Neuruppiner Rathaus wurde zum offenen Schlagabtausch“.